Lage - Direkt am Schlossberg


Das Schlossbergensemble gehört zu den im wahrsten Sinne des Wortes herausragenden Kulturdenkmälern der Stadt, thront es doch auf einem mächtigen Sandsteinfelsen und zieht schon seit Jahrhunderten die Blicke der Reisenden magisch an. 

 

Die romanische Stiftskirche, seit dem Jahr 936 Grabstätte des ersten deutschen Königs Heinrich I. und später seiner Frau Mathilde, beherbergt den weltberühmten Quedlinburger Domschatz. Seine Geschichte und insbesondere seine spektakuläre Rückführung nach dem 2. Weltkrieg ist ein ganz besonders spannendes Kapitel! 

 

Es bedarf nur wenig Phantasie, um sich vorzustellen, wie im Mittelalter die Äbtissinnen des von Mathilde gegründeten Damenstifts vom Gebet in der Stiftskirche über den holprigen Innenhof in die ehemaligen Wohngebäude gehuscht sind. Jahrhunderte später zum Renaissance-Schloss umgebaut, beherbergen die historischen Gebäude heute das Städtische Museum. 

 

Die gebildeten Äbtissinnen pflegten mit ihrem Wissen über Würz-, Färber- und Heilkräuter auch einen nach Art eines Klostergartens angelegten Nutzgarten auf dem Schlossberg, der die Bewohner versorgte. Heute hat man vom – inzwischen barocken Schlossgarten mit angrenzendem Kräuterbeet-Areal – einen phantastischen Ausblick auf die malerische Dächerlandschaft Quedlinburgs und am Horizont auf die Berge des Harzes. 

Die Wassertorstraße – mehr Gässchen als Straße!


Um den Burgberg zieht sich ein Ring mittelalterlicher Gässchen. Eine davon – auf der Südseite – ist die Wassertorstraße. Der Name verrät, dass hier einst das Wassertor, eins von Quedlinburgs unzähligen Stadttoren, den Zugang zur Stadt ermöglichte. Auch wenn das Tor so wie viele andere Mitte des 19. Jahrhunderts abgerissen wurde, erinnert der Straßenname bis heute an seine Existenz. 

 

In den engen Gassen rund um die majestätische Burganlage baute sich die ärmere Bevölkerung ihre kargen Häuschen, um in unmittelbarer Nähe den Mächtigen ihre Dienste anzubieten und ein wenig unter ihrem Schutz zu leben. Hier hausten allerlei Händler und Handwerker, Küchenhilfen und Dienstmägde, Knechte und Tagelöhner. 

 

Heute sind diese Häuschen nach den Regeln des Denkmalschutzes mit viel Liebe zum Detail restauriert und saniert, wobei das mittelalterliche Flair der Gassen auch jetzt noch deutlich spürbar ist. 

 

Inmitten dieses idyllischen, alten Stadtteils von Quedlinburg steht unser Ferienhaus auf den uralten Mauern eines ehemaligen Tagelöhner-Häuschens. 

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